Während eines Spazierganges in der Stadt kreuzte sich mein Blick mit dem eines kleinen, sympathischen und eleganten Hundes, dessen Rasse mir unbekannt war. Nachdem ich erfahren habe, dass es sich um einen Cavalier King Charles handelt, habe ich mich in verschiedenen Werken über diese Rasse informiert. Seit diesem Moment stand meine Entscheidung fest: eines Tages möchte ich einen Cavalier King Charles haben! Unser 16 Jahre alter Yorkshire verließ uns Anfang Dezember 1999. Da hatte ich aber noch  nicht das Herz, mich nach einem neuen vierbeinigen Freund umzuschauen. Einen Tag nach Heiligabend schlug mir mein Mann vor, mir den Welpen zu schenken, von dem ich träumte (er hatte hinter meinem Rücken nach Züchtern gesucht). Nach fünf Sekunden Bedenkzeit akzeptierte ich sein Angebot und zehn Minuten später waren wir unterwegs zu einem kleinen Dorf in der Nähe von Dinant in Belgien. Ich wählte einen „Black and Tan“ (Schwarz und Feuer), den wir Beethoven nannten. Beethoven stammt aus dem Zwinger "Rubis de Lady C.".
Da ich in Deutschland wohnte, bin ich dem Rasse-Club
"I.C.C." (Internationaler Club für Cavalier King Charles) beigetreten. Aus diesem Grund habe ich angefangen, eine Hundeschule zu besuchen. Einige Monate später habe ich meinen Cavalier bei der Begleithundeprüfung vorgestellt, die er glänzend bestanden hat. Nach dieser ersten Schulung wollte ich eine sportlichere Disziplin ausüben: „agility“. Dieser Sport passt sehr gut zum lebensfreudigen Charakter meines Cavaliers, der, sobald er den Übungsplatz betritt, nur ein Ziel hat: die Hindernisse, die ihm vorgegeben werden, mit Hilfe seines Ehrgeizes zu bewältigen.  
Im September 2001 begab ich mich in Gesellschaft meines Ehemannes nach Woldegk (ein  Dorf,  200 km hinter Berlin) zum
"Cavaliere vom Paulinenhof"-Zwinger, um einen kleinen Cavalier « Ruby » namens "Karel Beau" zu erwerben. Dieses neue Familienmitglied folgt den Spuren des Ältesten,  und ist auf dem besten Wege, seine Qualitäten im Bereich „agility“, unter der Führung meines Ehemannes, unter Beweis zu stellen. Auf die Empfehlung des Rasseclubs hin, habe ich „Karel“ auf einigen Schönheitsausstellungen vorgestellt und das mit Erfolg. Seit Dezember 2003 sind wir endgültig wieder nach Belgien zurück gekommt. Wir haben den "Club de Sport Canin" in Antheit wiedervereinigt. Da der Cavalier ein rustikaler Hund ist, kann man mit ihm Sport und Ausstellungen gut miteinander vereinbaren. Die sportlichen Aktivitäten helfen, ein gesundes, starkes und ausgeglichenes Tier zu haben. Seit dem 22. August 2006 hat sich die Familie vergrößert. Kathy's Henry, ein Rubis Cavalier, den wir Ruby benennen, ist bei uns gekommen.